Chancen intersektoraler Kommunikation nicht nur in Krisenzeiten

4 aktuelle Einschätzungen von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten

Ein guter Austausch und die schnelle Kommunikation zwischen Kollegen in der Arztpraxis und der Klinik sorgen dafür, dass die Einweisung für einen stationären Aufenthalt schnell umgesetzt und qualitativ hochwertig ohne Doppeluntersuchungen erfolgen kann. Auf dem Weg zurück in die Weiterbehandlung oder Nachsorge beim Niedergelassenen Arzt bekommt der Patient in der Regel seinen Arztbrief in die Hand, doch Befunde oder wichtige Ergebnisse laufen nach und müssen nachgesandt werden. Da aufgrund der DSGVO und auch im Interesse aller Beteiligten nichts per E-Mail verschickt werden darf, wird weiterhin noch gefaxt und telefoniert. Doch digitale Kommunikationsportale und Krankenhausplattformen sind auf dem Vormarsch und lösen das Papier sukzessive ab, beschleunigen die Abstimmung und erhöhen so die Patientensicherheit – und senken gleichzeitig den manuellen Aufwand auf beiden Seiten.

Unter Corona ist der Abstimmungsbedarf noch höher geworden, schnelle An- und Rückfragen konkurrierten aber mit schwieriger Erreichbarkeit und sich stündlich ändernden Patienten- und Auslastungssituationen. Darüber hinaus stand und steht nun im „New-Normal“ der Bedarf, möglichst kontaktlos und dennoch zielgenau und nachvollziehbar zu kommunizieren. Zuweiserportale und  digitale Patientenportale können hier einfach und verlässlich unterstützen, die internen Prozesse jedes Sektors mit dem jeweils anderen sowie den Patienten verbinden.

Potenziale intersektoraler Kommunikation nicht nur in Krisenzeiten

Aufgrund der Ereignisse der letzten Monate entsteht spürbar neue Bewegung. Doch sind moderne Technologien und digitale Prozesse bereits in der Praxis – in beiderlei Bedeutung – angekommen? Worauf setzten die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit? Dazu haben wir die Positionen und Einschätzung von vier Vertreten aus dem stationären wie ambulanten Bereich im aktuellen Thementalk aufgenommen.

Folgende Leitfragen führen durch die spannenden Gespräche, die Sie im Folgenden als Podcasts erleben können:

  1. Welche Rolle hat die intersektorale Kommunikation in den letzten Monaten unter COVID-19 gespielt?
  2. Wie kommunizieren Sie heute vornehmlich mit Patienten, Niedergelassenen und Partnern im Gesundheitswesen?
  3. Welche Entwicklungen sind aus Ihrer Sicht für eine optimale Kommunikation erforderlich?
  4. Kann das Gesundheitswesen von anderen Branchen oder Lebensbereichen in Sachen Austausch lernen?
  5. Welchen Blick haben Sie auf Digitalisierung und Prozessveränderungen in Ihrem Wirkungsbereich?
POLAVIS Podcast mit Dr. med. Frank Woesten

Dr. med. Frank Wösten

Ärztlicher Direktor am Klinikum Bremen-Nord, ein Haus im Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen gGmbH (GENO) sowie Chefarzt der Interdisziplinären Zentralen Notaufnahme, Kurzliegerstation und Belegungsmanagement

POLAVIS Podcast mit Priv.-Doz. Dr. med. Felix Post

Priv.-Doz. Dr. med. Felix Post

Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin/Kardiologie am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur

POLAVIS Podcast mit Dr. med. Sebastian Bartels

Dr. med. Sebastian Bartels

Niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Montabaur (www.kinderleicht-montabaur.de) sowie Vorstand im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

POLAVIS Podcast mit Dr. Uni. PD Amro Homssi

Dr. Uni. PD Amro Homssi

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiter des Zentrums für Orthopädie & Chirurgie (ZOC) Berlin